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Das Ende Einer Loveparade

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Sicher hat jeder schon von der gestrigen Tragödie in Duisburg gehört.
An dieser Stelle spreche ich hier auch mein Beileid aus, alle denen, die Ihre Lieben dort verloren haben und allen, die verletzt wurden.

Wie viele andere halte ich es für feige, dreist und absolut uneinsichtig, dass sowohl Veranstalter und auch Behörden jegliche Schuld von sich weisen. Jeder Laie hätte sich denken können, dass man keine 1,5 Mio. Menschen durch so einen Tunnel zwängen kann. Selbst ohne Panik wären dort einige aufgrund von Sauerstoffmangel und Hitze umgekippt. Zudem dann noch Sprüche wie “wir hatten 500.000 angemeldete Besucher”. Ich kann mich nicht erinnern, mich jemals dazu “angemeldet” zu haben…

Ich selbst habe die Loveparade fünf Mal besucht, allerdings zu Zeiten, als sie noch in Berlin statt fand. Ein offenes Gelände, auf dem man in jede Himmelsrichtung hätte fliehen können. Ich bin mir sicher, dass so etwas nicht passiert wäre, wenn der gute alte Dr. Motte noch das Zepter in der Hand gehalten hätte.

So kann man davon ausgehen, dass das Phänomen Loveparade zumindest in Deutschland gestern ein trauriges Ende gefunden hat. Ein schwarzer Tag für alle Besucher und Angehörigen. Ein harter Schlag für die gesamte Szene der EDM.

Das Ende Einer Loveparade, 4.8 out of 5 based on 4 ratings
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